Edition Neunundzwanzigsechs - Feindberührung - Julius Meimberg

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Julius Meimberg, 1917 geboren, erlebt als jüngstes von sechs Kindern eines Kaufmanns in Münster den Konkurs des väterlichen Geschäfts und den Niedergang der Weimarer Demokratie. Hitler bringt die Wende, aber um den Preis der Freiheit. Von der katholischen Jugend kommend, will der 17jährige Flugzeugführer werden und durchläuft das Räderwerk der Gleichschaltung: Flieger-HJ, Nationalsozialistisches Fliegerkorps, Arbeitsdienst. Und dennoch: es erfüllt sich ein Traum für ihn, als er 1938 Offiziersanwärter der Luftwaffe wird.

Der junge Leutnant kämpft über Frankreich und in der Luftschlacht um England. Er macht sich schnell einen Namen und wird Staffelkapitän. Im Juli 1941 wendet sich sein Glück: Bruchlandung in der Bretagne, neun Monate in Lazaretten. An der Front zurück, wird er bald von der französischen Kanalküste nach Nordafrika kommandiert. In den Ruinen Karthagos ahnt er erstmals: Deutschland wird den Krieg verlieren. Am 1. Februar 1943 muß er über Tunis sein abgeschossenes Jagdflugzeug mit dem Fallschirm verlassen. Er überlebt, von schwersten Verbrennungen gezeichnet.

Im Mai 1944 fliegt Meimberg wieder an der Front. Die Alliierten landen in der Normandie und ihre Bomberdivisionen zerstören Deutschland. Das Dritte Reich taumelt seinem Ende entgegen. Julius Meimberg wird Major und Kommandeur einer Jagdgruppe, die sich täglich einer mindestens zehnfachen Übermacht zu stellen hat. Selber erst 27 Jahre alt, ist er nun verantwortlich für nahezu 800 junge Männer, in denen die höhere Führung nurmehr Menschenmaterial erblickt: Menschenmaterial, das sie rücksichtslos ins Feuer schiebt, um sich selber eine Galgenfrist zu verschaffen…

 

ISBN 978-3-9807935-1-3
€ 39.80

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