Edition Neunundzwanzigsechs - Walter Krupinski (Kurt Braatz)

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Mehr Bruchlandungen und Verwundungen als Luftsiege, ein leichtlebiger Draufgänger auch außer Dienst: seinem Staffelkapitän Johannes Steinhoff erschien Walter Krupinski als hoffnungsloser Fall. Unter Günther Rall jedoch entwickelte sich der ‚Graf’ zu einem der erfolgreichsten Jagdflieger des Zweiten Weltkriegs und zur überragenden Führungspersönlichkeit: so zählte Erich Hartmann, später mit 352 Luftsiegen unerreicht, zu seinen Schülern Nach drei Jahren an der Ostfront kämpfte er über Deutschland und der Invasion in der Normandie. Vor Kriegsende flog er im legendären Jagdverband 44 die Messerschmitt 262, den ersten einsatzfähigen Düsenjäger der Welt. Mit ihr erzielte er seine letzten von 197 Abschüssen.

Ab 1946 arbeitete Walter Krupinski in der Organisation Gehlen für die CIA. Sieben Jahre später wirkte er entscheidend am geheimen Aufbau der Bundesluftwaffe mit; sein Tagebuch aus dieser Zeit wirft ein völlig neues Licht hinter die Kulissen der deutschen Wiederbewaffnung. Er flog als erster Deutscher den Starfighter, führte das erste Atombomben-Geschwader der Bundeswehr auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges und diente als General an Schlüsselstellen der NATO. Von seinen Piloten in Krieg und Frieden verehrt, war er wegen seiner kompromißlosen Klarheit bei höheren Stäben gefürchtet. Offene und schwelende Konflikte mit Verteidigungsminister Georg Leber gipfelten 1976 in der ‚Generals-Affäre’ und führten zu seiner Entlassung.

„Alles, was ich lernen mußte, um ein Könner zu werden, hat mir Walter Krupinski beigebracht.“ Erich Hartmann

 

ISBN 978-3-9811615-5-7
€ 39,80

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